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Malteser Aurich

LKW für Litauen sind geladen

Hilfstransport startet am Pfingstmontag

03.06.2017
Horst Stamm überprüft die Verzurrung der Betten
Horst Stamm überprüft die Verzurrung der Betten
42 verpackte Betten fertig für den Transport nach Litauen
42 verpackte Betten fertig für den Transport nach Litauen
Nachtschränke für die Klinik in Litauen
Nachtschränke für die Klinik in Litauen
Patrick Blaes belädt "seinen" LKW selbst und behält den Überblick
Patrick Blaes belädt "seinen" LKW selbst und behält den Überblick
Pause bei sonnigem Wetter
Pause bei sonnigem Wetter
Zwei der Drei fertig geladenen LKW
Zwei der Drei fertig geladenen LKW

Bereits am Mittwoch 31. Mai, haben einige Helfer, unter Leitung von Horst Stamm, den ersten Lkw des diesjährigen Hilfstransports nach Litauen beladen.

42, über Sponsoren beschaffte, Krankenhausbetten wurden aus Süddeutschland angeliefert und mit Hilfe der Fa. Ihnen auf dessen Firmengelände umgeladen. Am Donnerstag konnten aus dem Auricher Krankenhaus noch etwa 50 Nachtschränke entgegen genommen werden. Ebenfalls am Donnerstag konnte ein kurzfristig, durch die Fa. Braitsch aus Leer, (www.mst-braitsch.de) zur Verfügung gestellter 20 to LKW entgegen genommen werden. Dieses Angebot wurde dankbar angenommen, da die schweren Hilfsgüter ansonsten nicht hätten transportiert werden können.

Am Freitag früh wurden dann 3 voll gepackte Paletten (ges.ca.1,5 to) mit haltbaren Lebensmitteln beim EDEKA Markt Am Dreekamp abgeholt. Diese Lebensmittel konnten von der Sonderkollekte der Pfarreiengemeinschaft für Litauen, gekauft werden. In Alytus und Kaunas werden diese dann zu gleichen Teilen auf die Anlaufstellen verteilt. Anschließend wurden weitere Krankenhausbetten und Nachtschränke, welche seit einiger Zeit bei Fa. Ihnen eingelagert waren verladen. Dank Unterstützung aus Wittmund durch Peter Kirby und Patrick Blaes konnte dies zügig durchgeführt werden. Weitere Lebensmittel aus der Sammelaktion der Pfarreiengemeinschaft und der 1+ Aktion, sowie weitere gespendete haltbare Lebensmittel im Gesamtumfang von etwa 1,5 t wurden dann anschließend am Nachmittag verladen. Dazu kamen etwas Kleidung, Spielzeug sowie vor allem Pflegemittel, Hygienematerial, Rollatoren, Rollstühle und Gehhilfen mit einem Geamtgewicht von etwa 3 to. Dank vieler Helfer und akribischer Puzzlearbeit durch Hans Lüken konnten nahezu alle Hilfsgüter in kürzester Zeit verladen werden.

Jedoch waren zuvor noch einige zeitaufwändige Nachbesserungen an der Ladungssicherung notwendig, um einen sicheren Transport gewährleisten zu können. Dies verhinderte diesmal den pünktlichen Beginn der Freitag-Packaktion. Bei sonnigem Wetter trübte dieser Umstand aber nicht die gute Laune der Helfer.

Nur ein fehlendes Fahrzeugpapier, welches zumindest die Abfahrt eines LKW verhindert hätte, führte zu kurzzeitig aufkommender Nervosität. Bei einem zweiten, dieses Mal aber genauerem Hinsehen, tauchte das wichtige Papier dann aber wie aus dem Nichts auf. Marlies Weinmann hatte außerdem pünktlich für Verpflegung und Getränke gesorgt, so dass die unvorhergesehene Wartezeit wegen der neuen Verzurrung der Ladung am Freitag unauffällig überbrückt werden konnte.

Am Samstag wurden dann die restlichen Hilfsgüter, wie weitere Rollatoren und Rollstühle sowie Hygieneartikel verladen. Weiterhin wurden Lebensmittel, Spielzeug und in geringem Umfang Möbel sowie Werkzeug zugeladen. Sr. Magdalena lieferte in letzter Minute noch ein Fahrzeug voll Gegenstände an. Diese wurden aus dem Mutterhaus in Reinbek durch Sr. Myrta angeliefert und sind für Sr. Jolente in Kaunas bestimmt. Dank guter Kennzeichnung werden diese sicher ihren Bestimmungsort erreichen. Patrick Blaes hat sein übernommenes Fahrzeug ja schließlich selbst beladen und wird wissen, wo die Pakete wiederzufinden sind.

Dank der vielen Helfer an beiden Einsatztagen konnte die Verladeaktion am Samstag bereits gegen 11Uhr beendet werden. Gut, dass den Wiesmoorer Helfern frühzeitig „ frei gegeben wurde“, sonst wäre kaum Arbeit für die Anderen übrig geblieben. Besonders gut, dass Marlies am Samstag wieder sehr pünktlich ihr Frühstücksbuffet, anders kann man es nicht nennen, anlieferte, sonst wären die Helfer schon weg gewesen.

Das Dankeschön geht besonders an Marlies und alle ehrenamtlichen Helfer aber ebenfalls an die Sponsoren der Transportfahrzeuge, welche von zwei Auricher Unternehmen und der Leeraner Fa. Braitsch zur Verfügung gestellt wurden. Den Firmen gilt besonderer Dank, da der Hilftransport sonst kaum durchführbar wäre.

Die LKW setzen sich am Pfingstmontag in aller Frühe Richtung Alytus in Bewegung, ein Zwischenhalt in Polen ist eingeplant. Die übrigen Helfer machen sich am Dienstag mit zwei Bullis ebenfalls sehr früh auf den Weg in Richtung Alytus. Darunter ist auch ein Fahrzeug des Diözesanverbandes der Malteser. Alle Teilnehmer können das Wiedersehen kaum erwarten. Es erwarten die Helfer sicher interessante und anregende Begegnungen mit „Alten Bekannten“ sowie neuen Gesichtern.

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